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BVV
Anfragen am 28.8.2012
Thema: SeniorInnen mit Migrationshintergrund in Mitte - Fragesteller Enrique Gonzalez-Rubiera
Frage 1: Wie wollen BVV und Bezirksamt gewährleisten, dass die 25% der migrantischen  NutzerInnen der Seniorenbegegnungsstätte in der Schulstraße 118 gemeinsam mit ihren deutschen Kontakten vernetzt nach der Schließung derselben
weiterhin adäquate Angebote nutzen können?
Frage 2: Wie wollen Sie das insbesondere gewährleisten, wenn die Mehrzahl dieser NutzerInnen angesichts des für die Schließung angekündigten Termins Ende September am 1.Oktober nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub vor einer geschlossenen Begegnungsstätte stehen werden?

Thema: SeniorInnen in Mitte - Fragestellerin: Elke Schilling
Frage 1:
Wie vereinbaren sich für BVV und Bezirksverwaltung der gesetzlich verbürgte  Anspruch von Seniorinnen und Senioren auf "Unterstützung beim Besuch von Veranstaltungen oder Einrichtungen, die der Geselligkeit, der Unterhaltung, der Bildung oder den kulturellen Bedürfnissen alter Menschen dienen" (§71 Absatz 2 Nr.6 SGB XII), mit der beabsichtigten unverzüglichen Schließung der Seniorenbegegnungsstätte in der Schulstraße 118, die mit 17000 BesucherInnen pro Jahr der Leuchtturm unter den vergleichbaren Einrichtungen im Bezirk ist, und der beabsichtigten Zerschlagung der dort vorhandenen, über jahrelange Arbeit aufgebaute Netzwerke von Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung, die mit stückweiser Verteilung einzelner Angebote der Schulstraße auf einige wesentlich kleinere Einrichtungen der Umgebung erreicht werden wird?
Frage 2:
Angesichts der Tatsache, dass sowohl Sanierung wie Abriss aus dem Sanierungshaushalt bezahlt werden müssen: Gibt es einen Kostenvoranschlag für den Abriss des mit Asbest belasteten Gebäudes in der Schulstraße 118 -
wenn ja, um wie viel geringer ist diese Summe gegenüber der Sanierung des als Seniorenbegegnungsstätte intensiv genutzten Gebäudes - wenn nein, warum nicht?
Frage 3:
Warum soll der Senat erst nach der Räumung der Schulstraße 118 nach dem weiteren Verfahren mit dem Gebäude (ehemalige Passierscheinstelle) gefragt werden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass nach der Räumung mit dem umgehend einsetzenden Vandalismus eine Schadstoffgefährdung der AnwohnerInnen durch Freisetzung der in der Bausubstanz festgestellten Materialien unvermeidbar ist, während durch die Nutzung als Seniorenbegegnungsstätte auch die Achtsamkeit und soziale Kontrolle zur Vermeidung von Vandalismus und Folgeschäden gegeben ist?

eingetragen von Elke Schilling, 07.09.2017, 14:17 Uhr
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